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Sonntag, 20. November 2011

Roulette Strategien - So gehen Sie richtig mit der Zero um

Zero ist der Goldbagger der Spielbank. Viel ist über die katastrophalen Auswirkungen von Zero geschrieben und gesprochen worden – vor allem im Hinblick auf die Einfachen Chancen (dort ist der Zeronachteil mit nur 1,35%) am geringsten) und insbesondere bei Verwendung einer Progression.
Es ist bekannt, dass die Zerosteuer bei den Einfachen Chancen 1,35% beträgt, weil bei Erscheinen der Zero der Einsatz geteilt wird. Im Allgemeinen sehen die Spieler diese Steuer in Höhe von 1,35% nicht als übermäßig an; und dennoch ist sie für die ruinösen Ergebnisse bei Verwendung von Progressionen verantwortlich.
Es ist bekannt, dass der mögliche Ecart (Abweichung) zwischen zwei Einfachen Chancen der Quadratwurzel aus der Anzahl der gelaufenen Coups entspricht. Unglücklicherweise erhöht das Erscheinen von Zero diesen Ecart unaufhörlich. Diese Tatsache wirkt sich um so gefährlicher aus, wenn eine Methode gespielt wird, die auf dem absoluten Ausgleich von Gewinn und Verlust basiert. Dieser angestrebte Ausgleich wird niemals erreicht, weil die durch Zero entstandenen Verluste durch Gewinne nicht kompensiert werden können.
Die folgenden Beispiele verdeutlichen die Verschlechterung der Situation in dem Maße, in dem die Anzahl der gesetzten Coups zunimmt.
» In 100 Coups entspricht der wahrscheinliche Ecart der Quadratwurzel aus 100, er ist also 10. Im Verlauf von 100 Coups fallen durchschnittlich drei Zeros, so dass der tatsächliche Ecart nicht 10, sondern 13 beträgt.
» In 1.000 Coups beläuft sich der maximal wahrscheinliche Ecart auf ungefähr 32. Dazu kommen noch 27 Zeros, so dass der Spieler einen Ecart von 59 erleidet – anstelle eines Ecarts von 32. » In 10.000 Coups ist der wahrscheinliche Ecart 100. Dazu müssen 270 Zero gerechnet werden, so dass der tatsächliche Ecart 370 beträgt. Das Erscheinen von Zero kann also als künstlicher Ecart angesehen werden, der dem normalen Ecart hinzugerechnet werden muss. Diese künstlichen Zeroecarts sind nicht wieder einspielbar und verfälschen das Spiel auf den Einfachen Chancen vollständig. Diese Tatsache trifft umso mehr zu, wenn eine Progression Verwendung findet.
Beispielsweise erleidet ein Spieler mit der Progression d’Alembert in 500 Coups einen Verlustvon 23 Stufen = 276 Einheiten. Die durchschnittlich 13 Zeros, die er antrifft, lassen den Verlust auf 666 Einheiten anwachsen.
Nun gibt es beim Erscheinen von Zero zwei Möglichkeiten:
Der Einsatz wird geteilt. Der Spieler verliert sofort
1. die Hälfte seines Einsatzes.
2. Der Einsatz wird gesperrt. Bei Erscheinen der Gegenchance im folgenden Coup geht der gesamte Einsatz verloren.
Es werden nun im Folgenden zwei unterschiedliche Taktiken anhand der Progression d’Alembert untersucht. Der erste Spieler – beide Spieler haben vier Mal hintereinander verloren -, setzt bei Erscheinen von Zero nach, der zweite Spieler wartet ohne zu setzen den nächsten Coup ab.

Zuerst wird angenommen, dass nach Erscheinen der Zero die gesetzte Chance erscheint. Der erste Spieler erhält seinen gesperrten Einsatz zurück und zusammen mit dem Gewinn von 5 Einheiten tilgt er die 4-, die letzte Stufe und gewinnt eine Einheit. Seine Progression hat noch 3 Stufen. Der zweite Spieler erhält seinen gesperrten Einsatz zurück. Seine Progression umfasst aber immer noch 4 Stufen. Er hat einen künstlichen Zeroecart erlitten, den er nicht kompensieren kann.

Nun wird angenommen, dass bei gleicher Ausgangsposition nach Erscheinen der Zero die gesetzte Chance verliert. Der zweite Spieler verliert nur den gesperrten Einsatz. Es besteht nun folgende Situation.
 
Beide Hypothesen scheinen das gleiche Ergebnis zu bringen: Nachsetzen bei Erscheinen von Zero bringt Vor- noch Nachteile.
An diesem Punkt greift nun die im Folgenden dargelegte Strategie. Durch das Erscheinen von Zero hat Spieler 1 in der Tat eine Progressionsstufe mehr als Spieler 2. Die Lösung ist einfach: Diese überschüssige Progressionsstufe muss unterdrückt, die Zahl der Progressionsstufen von 6 auf 5 verringert werden. Dies geschieht nun, indem die kleinste Progressionsstufe auf die verbleibenden kleinsten Stufen aufgeteilt wird. In unserem Beispiel ist die kleinste Progressionsstufe
1. Sie wird unterdrückt auf die kleinste verbleibende – also auf 2 – aufgeteilt, die so zu 3 wird. Die Progression sieht dann folgendermaßen aus:      
                                                                           
Angenommen, der folgende Einsatz von 6 Einheiten wird erneut von Zero getroffen und der Nachsatz verliert wiederum, so ergibt sich folgende Situation:

Die niedrigste Progressionsstufe 3 ist aufgeteilt worden. Unsere Progression weist nun 6 Stufen auf, die den sechs erlittenen Verlusten entsprechen, während die beiden erschienenen Zeros keine Auswirkung auf die Anzahl der Stufen hatten. Zwar sind die Stufen nun geringfügig höher, aber die katastrophalen künstlichen Zeroecarts konnten unterdrückt werden. Dieses Verfahren sollte auf die Verringerung der durch Zero hervorgerufenen Ecarts beschränkt bleiben und NICHT für normale Ecarts eingesetzt werden!

http://www.rouletteberater.com/roulette-strategien.html

Sonntag, 13. November 2011

Satzsteigerung für Einfache Chancen mit Überlagerung der Progressionsstaffeln


Spielfreude mit Roulette Strategien

Die gemeinhin weit verbreitete Ansicht, dass es zwei Gruppen von Roulettespielern gibt - die reinen Hasardeure und die besonnenen Systemspieler – ist aus unserer Sicht grundfalsch. Die Kontakte mit Roulettespielern aus aller Welt haben eindeutig gezeigt, dass viele risikofreudige Spieler lieber  Roulette Strategien spielen, als willkürlich auf dem Tableau herumzupflastern.

Die im Folgenden beschriebene Strategie ist für diese Gruppe der spielfreudigen Systemspieler bestens geeignet. Diese Strategie ist ein Spiel auf den Einfachen Chancen mit 15 langsam überlagerten Progressionsstaffeln, die folgendes Aussehen haben:



Diese Staffel kann man beliebig verlängern. So z.B. auf 20 Stufen bis 20-60 oder auf 30 Stufen bis 30-90.

Diese Staffeln werden der Reihe nach angewandt. Die erste Staffel 1-3 beginnt mit dem Satz von 1 Stück. Wir bleiben auf diesem Satz von 1, solange wir gewinnen. Nach dem ersten Verlustcoup gehen wir auf den Satz von 3 Stücken über, um im Gewinnfall sofort wieder auf den Satz von 1 Stück zurückzukehren. Im Verlustfall gehen wir auf die zweite Staffel 2-6 über. Diese Staffel wird in gleicher Weise gesetzt. Wir verbleiben beim ersten Satz von 2 Stücken, solange wir gewinnen, um beim Verlust dieses Satzes auf 6 Stücke zu wechseln. Wenn es uns gelingt, mit dieser Staffel 2-6 4 Stücke zu gewinnen, gehen wir sofort wieder auf die erste Staffel 1-3 zurück. Verlieren wir die zweite Staffel, womit unser Verlust 12 Stücke beträgt, schreiten wir zur dritten Staffel 3-9, die uns mit vier aufeinander folgenden Gewinnen die Verluste der ersten beiden Staffeln zurückbringt usw. Jeder Gewinn des zweiten Gliedes jeder Staffel entspricht dem Wert von zwei Einheiten des ersten Gliedes. Beispiel 1. Staffel: Wir verlieren 1 Stück, gewinnen 3 Stücke. Beispiel 3. Staffel: Wir verlieren 3 Stücke, gewinnen aber 9 Stücke usw.
Bei dem nachfolgenden Demonstrationsbeispiel [Tabelle] setzen wir der Einfachheit halber stets die gefallene Farbe nach.
Die vorstehende Progression kann natürlich auf die verschiedensten Systeme oder Märsche angewandt werden. Ihre aufholende Kraft ist sehr stark, sie erfordert jedoch ein großes Kapital, um die Ecarts zu überbrücken, die sich nun einmal leider nicht vermeiden lassen. Wenn man mit irgendeiner Staffel den vorausgehenden Verlust getilgt hat, sollte man zur Vermeidung hoher Sätze unbedingt mehrere Staffeln rückwärts überspringen. Empfehlenswert ist auch die Verwendung von nur wenigen Stufen, z.B. die ersten vier Stufen. Nach einem Verlust kann man diese Stufen mit doppeltem Einsatz spielen, bis die Verluste getilgt sind.

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Freitag, 11. November 2011

Roulette Strategien - Martin Young-Paroli


Das Martin Young-Paroli ist durch einen originellen Ansatz gekennzeichnet.

Es hat den folgenden Aufbau:

Der erste Satz wird mit 1 Stück getätigt. Nach Gewinn wird ein dreifaches Paroli versucht. Wenn dieses Paroli gelingt, entsteht ein Gewinn von 15 Stücken. Wenn der Versuch mißlingt, folgt der zweite Satz.
Der zweite Satz wird mit 2 Stücken getätigt. Nach Gewinn wird ein zweifaches Paroli versucht. Wenn dieses Paroli gelingt, entsteht ein Gewinn von 13 Stücken. Wenn der Versuch mißlingt, folgt der dritte Satz.
Der dritte Satz wird mit 4 Stücken getätigt. Nach Gewinn wird ein einfaches Paroli versucht. Wenn dieses Paroli gelingt, entsteht ein Gewinn von 9 Stücken. Wenn der Versuch mißlingt, folgt der vierte Satz.
Wenn die drei Versuche mit 1 Stück, 2 Stücken und 4 Stücken sämtlich mißlungen sind – ganz egal, an welcher Stelle -, beträgt der bisherige Gesamtverlust 7 Stücke. Der vierte Satz besteht dann einmalig aus 8 Stücken, d.h. es wird lediglich ein Gewinncoup angestrebt. Im Gewinnfall beträgt der Gesamtgewinn 1 Stück, im Verlustfall 15 Stücke.
Diese Parolivariante ist dann sehr vorteilhaft, wenn Plusballungen zu erwarten sind. Allerdings darf auch nicht übersehen werden, daß ein Totalverlust in Höhe von 15 Stücken entsteht, wenn alle vier Versuche daneben gegangen sind.

Roulette Strategien - Triole Roulette-System


Das Triole System-Spiel zeichnet sich in der Regel durch geringe Ecarts und teilweise sehr ansehnliche Gewinne aus. Darüber hinaus ist es bequem von einem Sitzplatz an der gewählten Tischseite aus zu praktizieren.

Es kann sowohl von der “schwarzen” Tischseite – Schwarz/Pair/Passe – wie auch von der “roten” Tischseite – Rot/Impair/Manque aus durchgeführt werden.

Als Beispiel wird die “schwarze” Tischseite gewählt. Der Marsch, der mit Sicherheit noch ausbaufähig ist, besteht darin, die letzte gefallene Zahl nachzuspielen.

Wenn eine der Zahlen 20 ,22, 24, 26, 28 gefallen ist, werden Schwarz, Pair und Passe gesetzt.
Wenn eine der Zahlen 2, 4, 6, 8, 10 gefallen ist, werden Schwarz und Pair gesetzt.
Wenn eine der Zahlen 29, 31, 33, 35 gefallen ist, werden Schwarz und Passe gesetzt.
Wenn eine der Zahlen 30, 32, 34, 36 gefallen ist, werden Pair und Passe gesetzt.
Wenn eine der Zahlen 11, 13, 15, 17 gefallen ist, wird Schwarz gesetzt.
Wenn eine der Zahlen 12, 14, 16, 18 gefallen ist, wird Pair gesetzt.
Wenn eine der Zahlen 19, 21 23, 25, 27 gefallen ist, wird Passe gesetzt.

Aus dem folgendem Beispiel wird der Ablauf deutlich:
Die erste Zahl ist die 5: Es wird nicht gesetzt.
Die zweite Zahl ist die 11: Es wird Schwarz gesetzt.
Die dritte Zahl ist die 7: Schwarz verliert, der Saldo ist -1. Es wird nicht gesetzt.
Die vierte Zahl ist die 34: Es werden Pair und Passe gesetzt.
Die fünfte Zahl ist die 4: Pair gewinnt, Passe verliert, der Saldo ist weiter -1. Es wird Schwarz und Pair gesetzt.
Die sechste Zahl ist die 7: Schwarz und Pair verlieren, der Saldo ist -3. Es wird nicht gesetzt.
Die siebte Zahl ist die 29: Es werden Schwarz und Passe gesetzt.
Die achte Zahl ist die 11: Schwarz gewinnt, Passe verliert, der Saldo ist -3. Es wird Schwarz gesetzt.
Die neunte Zahl ist die 21: Schwarz verliert, der Saldo ist -4. Es wird Passe gesetzt.
Die zehnte Zahl ist die 2: Passe verliert, der Saldo ist -5. Es werden Schwarz und Pair gesetzt.
Die elfte Zahl ist die 26: Schwarz und Pair gewinnen, der Saldo ist -3. Es werden Schwarz, Pair und Passe gesetzt.
Die zwölfte Zahl ist die 13: Schwarz gewinnt, Pair und Passe verlieren. Der Saldo ist -4. Es wird Schwarz gesetzt.
Die dreizehnte Zahl ist die 9: Schwarz verliert, der Saldo ist -5. Es wird nicht gesetzt.
Die vierzehnte Zahl ist die 22: Es werden Schwarz, Pair und Passe gesetzt.
Die fünfzehnte Zahl ist die 30: Pair und Passe gewinnen, Schwarz verliert. Der Saldo ist -4. Es werden Pair und Passe gesetzt.
Die sechszehnte Zahl ist die 12: Pair gewinnt, Passe verliert. Der Saldo bleibt bei -4. Es wird Pair gesetzt.
Die siebzehnte Zahl ist die 36: Pair gewinnt, der Saldo ist -3. Es werden Pair und Passe gesetzt.
Die achtzehnte Zahl ist die 22: Pair und Passe gewinnen, der Saldo ist -1. Es werden Schwarz, Pair und Passe gesetzt.
Die neunzehnte Zahl ist die 24: Alle drei gesetzten Chancen gewinnen, der Saldo ist +2. Es werden Schwarz, Pair und Passe gesetzt.
Die zwanzigste Zahl ist die 2: Schwarz und Pair gewinnen, Passe verliert. Der Saldo ist +3. Es werden Schwarz, Pair und Passe gesetzt.
Die einundzwanzigste Zahl ist die 22: Alle drei gesetzten Chancen gewinnen, der Saldo ist +5. Es werden Schwarz, Pair und Passe gesetzt usw.

Bis zum Ende der Partie haben sich 16 Plusse angesammelt bei einem Ecart von nur 5 Einheiten. Durch die automatische Anpassung an die Tendenz ergeben sich bei zunehmendem Gewinn höhere, nach Verlusten niedrigere Sätze, so daß ein flacher Kurvenverlauf entsteht, der durchaus auch eine schwache Überlagerung vertragen würde.

Wenn von der “roten” Seite gespielt wird, muß natürlich der umgekehrte Marsch angewendet werden, d.h. die roten Zahlen und die schwarzen Zahlen, von denen zwei Chancen oder eine Chance auf der roten Tischseite liegen, treten als Satzindikatoren auf.

Sonntag, 6. November 2011

Roulette Strategien – Finalespiele

Das Finalespiel beim Roulette ist eine Abart des Pleinspiels. Wer auf Finale setzt, belegt alle Zahlen mit gleicher Endzahl, also 0, 10, 20, 30 – oder 2, 12, 22, 32. Da nur die Zahlen von 0 bis 36 im Spiel sind, werden bei Finalen mit den Zahlen 0 bis 6 je 4 Stück gesetzt, bei Finalen mit 7, 8 und 9 können nur 3 Stück gesetzt werden.

Auch hier wurden Kombinationsmöglichkeiten erkannt. Ein Blick auf das Tableau zeigt, daß mehrere Finale-Nummern nebeneinander liegen, daß man also à cheval setzen kann oder auch Transversale pleine. Damit werden die Erfolgsmöglichkeiten zwar größer als beim Plein-Satz, der Gewinn aber kleiner.

Als Beispiel seien angeführt: Kombinationsfinale 0/3. Hierbei wird à cheval gesetzt 0/3, 10/13, 20/23 und 30/33. Gleichfalls à cheval-Sätze lassen zu: Finale 1/4, ebenso Finale 2/5, ferner Finale 3/6.

Bei einigen können nur 3 Stück auf à cheval gesetzt werden, während die vierte Nummer ohne derartige Kombinationsmöglichkeit bleibt. Gewöhnlich setzt man sie en plein. Beispiel: Finale 4/7. Gesetzt wird: à cheval 4/7, 14/17, 24/27 und plein 34.

Finale 5/8 setzt 35 en plein; Finale 6/9 die 36 plein; Finale 7/0 die 0 plein; Finale 8/1 die 1 plein; Finale 9/2 die 2 plein.

Kombinationen mit 3 Nummern sehen so aus:
Beispiel 0/1/2 mit 6 Sätzen; gesetzt wird 0/1/2, die Transversale pleine 10/11/12, à cheval 20/21, 22 plein, 30 plein und à cheval 31/32. Mit 6 Stücken werden also alle Nummern mit 0, 1 und 2 belegt. Finale 6/7/8 belegt: 6 plein, 7/8 à cheval, 16/17/18 Transversale pleine, 26/27 à cheval, 28 plein und 36 plein. – Weitere Kombinationen sind Finale 7/8/9 mit 5 Sätzen; Finale 8/9/10 (mit der 0) mit 6 Sätzen; Finale 9/10/11 (mit 0/1) mit 6 Sätzen.

Diese Finale-Spiele werden meist annonciert, d. h. der Spieler übergibt dem Croupier mit Angabe der Finale die nötigen Jetons.

Beispiel: Sie spielen Finale 5. Dann geben Sie dem Croupie 4 Stück Ihres Einsatzes, er belegt dann jede Zahl mit 5, also 5, 15, 25 und 35. Sie sind mit 4 Stück a 2 Euro im Spiel, also mit 8 Euro. Kommt eine der 4 Zahlen heraus, so erhalten Sie das 35fache, also 70 Euro als Gewinn. Verloren sind 3 Stück mit 6 Euro. Gewonnen haben Sie 64 Euro. – Setzen Sie eine kombinierte Finale, so erhalten Sie den Gewinn der herausgekommenen Chance. Setzen Sie à cheval-Finale 0/3 oder 1/4 oder 2/5, so belegen Sie mit 4 Stück oder 8 Euro zusammen 8 Zahlen. Kommt eine der Zahlen heraus, so erhalten Sie 17 mal 2 Euro, also 34 Euro. Verloren sind 6 Euro, bleibt 28 Euro Gewinn. – Bei à cheval-Finale 4/7 werden nur 4/7, 14/17 und 24/27, also 3 Chancen à cheval gesetzt, die 34 aber plein, da keine 37 vorhanden ist. Es stehen also 4 Stück auf 7 Zahlen. Gewinnt eine der à cheval-Chancen, so wird Ihnen bei 2 Euro pro Stück das 17fache, also 34 Euro ausgezahlt, verloren sind 6 Euro, gewonnen haben Sie 28 Euro. Kommt aber 34 heraus, so erhalten Sie das 35fache ausgezahlt, also 70 Euro (und den Einsatz), verloren sind 6 Euro, Ihr Gewinn beträgt 64 Euro.

Bei Finalen mit 3 Zahlen z. B. 0/1/2 wird 0/1/2 und 10/11/12 als Transversale pleine gesetzt, 20/21 und 31/32 à cheval, 22 und 30 plein. Sie haben mit 6 Stück zu 2 Euro 12 Zahlen besetzt. Kommt 22 oder 30 heraus, so erhalten Sie 70 Euro Gewinn, 5 Stück mit 10 Euro sind verloren, gewonnen haben Sie 60 Euro. Gewinnt eine der à cheval-Chancen, so erhalten Sie das 17fache, also 34 Euro abzüglich des Verlustes von 10 Euro, verbleibt ein Gewinn von 24 Euro. Bei Herauskommen einer der Transversales pleines gewinnen Sie das 11fache, also 22 Euro abzüglich der verlorenen 10 Euro, bleiben 12 Euro Gewinn. – Aber auch bei diesen Spielen ist nicht gewiß, ob eine der Kombinationszahlen von der Kugel getroffen wird. Auch hier entscheidet das Glück.

Um die richtige Finale zu wählen, kontrolliert der routinierte Spieler die vorhergehenden Coups, ihre Folge, ihren Rhythmus, und was sonst alles zur Vorausberechnung gehört. Danach trifft er die Entscheidung.

Freitag, 4. November 2011

Statistischer Ecart


Der statistische Ecart ist ein anerkannter Gradmesser für die Gewinnsicherheit eines Roulette-Systems. Ab einem statistischen Ecart von 6,0, der einer 36er-Serie auf einer Einfachen Chance entspricht, wird davon ausgegangen, daß ein System dauerhaft gewinnt. Die Formel für die Berechnung des statistischen Ecarts für ein Spiel im Gleichsatz (masse egale) auf eine Einfache Chance ist vergleichsweise einfach. Die Anzahl der gewonnenen Stücke ist durch die Wurzel aus den gesetzten Coups zu teilen.
Also lautet die Formel: Statistischer Ecart “E = G/Wurzel C” wobei G der Gesamtgewinn in Stücken und C die Anzahl der gesetzten Coups bedeutet. Für alle übrigen Fälle gilt die folgende erweiterte Formel:
Statistischer Ecart E = G/Wurzel C * N/S * 2/n
Die einzelnen Symbole stehen für:
G = Gesamtgewinn in Stücken
C = Anzahl der gesetzten Coups
N = Anzahl der Chancen, die gesetzt werden:
 1 einfache Chance N = 1
 2 einfache Chancen N = 2
 1 Dutzend N = 1
 2 Dutzende N = 2
 3 Transversalen N = 3
 7 Zahlen N = 7 usw.
S = Einsatz in Stücken pro Coup. Bei Progressionen ist der durchschnittliche Satz einzusetzen (Addition aller Progressionssätze und Division durch ihre Anzahl)
n = Auszahlungsquote + Einsatz
 Einfache Chancen n = 2
 Dutzende/Kolonnen n = 3
 Sechsertransversale n = 6
 Carre n = 9
 Dreiertransversale n = 12
 Cheval n = 18
 Plein n = 36

Tiers et Tout

Das Tiers-et-Tout Roulette-System hat dadurch besonderes Interesse, weil, wie man behauptet, der berühmte “Spielerkönig” Thomas Garcia mit seiner Hilfe Millionen gewonnen haben soll. Nebenbei sei bemerkt, daß der gute Mann später seinen Millionengewinn wieder verspielt hat und als Bettler gestorben ist.
Das Tiers-et-Tout System besteht darin, daß man immer die “Perdante” spielt, und zwar mit einem Drittel des ins Auge gefaßten Spielkapitals. Im Verlustfall wird der ganze Rest nachgespielt, daher der Name des Systems “Tiers et Tout” (Ein Drittel und alles). Das Spielkapital ist verloren, wenn die Bank zweimal hintereinander gewinnt.
Zum besseren Verständnis diene folgendes Beispiel: Unser Spielkapital nehmen wir mit 90 Einheiten an, ein Drittel beträgt daher 30 Einheiten, der Rest 60 Einheiten. Die zuletzt erschienene Farbe war Noir, wir setzen daher auf Rouge 30 Einheiten.
a) Rouge kommt, wir haben 30 Einheiten gewonnen. Unser Kapital beträgt jetzt 90+30 = 120 Einheiten.
b) Noir kommt, wir haben 30 Einheiten verloren und setzen abermals auf Rouge 60 Einheiten. Diesmal kommt Rouge, wir haben 60 Einheiten gewonnen. Unser Kapital beträgt wieder 60+60 = 120 Einheiten.
Da unser Spielkapital jetzt 120 Einheiten beträgt, ist das Drittel, das wir auf den ersten Coup zu setzen haben, 40 Einheiten, der Rest 80 Einheiten. Der Angriff auf die Bank wird also mit dieser Masse fortgesetzt.
Das Tiers-et-Tout System ist auf Intermittencen basiert. Es zeigt sich, daß so oft eine Chance nur ein- oder zweimal aufscheint, unser Spielkapital sich um ein Drittel vermehrt. Eine Serie von Drei dagegen bringt den Verlust des ganzen Anfangskapitals mit sich. Es gilt hier dasselbe wie bei allen anderen Systemen: wenn man vom Glück begünstigt ist, lassen sich mit diesem System gewiß recht namhafte Erfolge erzielen. Dazu kommt noch, daß man mit einem relativ geringen Kapitalsaufwand auch größere Gewinne erreichen kann.