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Samstag, 27. September 2014

FIGUREN-SPANNUNGSSPIEL auf den Einfachen Chancen


Wir hatten bei der Auswertung der Permanenz auf Schwarz/Rot festgestellt, dass sich auf Rot ein Ecart von 3 zwischen den Einzelcoups und den
Serien ergeben hatte. 

Dieser  reicht allein nicht aus, um das Spiel zu beginnen. Als Zusatzinformation müssen die Erscheinungsformen der Einer und Serien herangezogen werden, die man aus der folgenden Tabelle entnehmen kann. Diese Tabelle ist parallel zu der normalen   zu führen und es wird im folgenden nur auf die Entwicklung auf ROT Bezug genommen, weil sich dort der gesuchte manifestiert hat. Selbstverständlich können für alle Einfachen Chancen, die in die Ermittlung mit einbezogen werden, diese Tabellen angelegt werden.

Aus der Aufstellung in [Tabelle1] ist ersichtlich, dass die Serien auf Rot nur als Einzelerscheinung und nicht in Anhäufung gekommen sind. Daraus ist eine doppelte Wahrscheinlichkeit abzuleiten, dass Rot zukünftig in Serien erscheinen muss. Denn um seinen Rückstand aufzuholen, muss Rot gehäuft in Serienform auftreten.

Da wir nicht wissen, ob sich die Tendenz des Spiels in dem Augenblick ändert, wo der statistische  den Wert von 3 erreicht hat, warten wir erst die Bildung einer Serie auf Rot ab, die wir als Signal dafür betrachten, dass eine Änderung im Spiel eintritt.

Wenn die Serie auf Rot vorbei gegangen ist, die Länge spielt keine Rolle, und das Spiel von Schwarz wieder auf Rot zurück gewechselt ist, setzen wir nach dem einmaligen Erscheinen auf Rot weiter auf Rot, bis wir einen Gewinncoup erzielt haben. Die Fortsetzung der Permanenz haben wir  in [Tabelle2] dokumentiert.

Die Spannung ist mit dem Gewinn einer Einheit erledigt, sie wird nicht weiter verfolgt. Wenn der erste Satz verloren geht, setzen wir erst dann wieder, wenn die zu suchende Figur sich wenigstens einmal gezeigt hat und spielen dann im Sinne der Wiederholung. Geht nun auch der zweite Satz verloren, so lassen wir erst eine Anhäufung der gesuchten Figur passieren und setzen dann in dem Sinne, dass sich wieder eine Anhäufung von Serien bildet, bis das gesuchte Plus erzielt worden ist.

Hat die Spannung durch das Abwarten bereits deutlich nachgelassen, so ist zu empfehlen, die Verluste mit sich später bietenden Spannungen aufzuholen. Auf keinen Fall sollte man im Rahmen einer Spannung mehr als sieben Einsätze tätigen.

Die folgenden Leitsätze sind bei der Verfolgung von  ab dem Dreifachen der Quadratwurzel auf jeden Fall zu beachten:

1.
Der angespielte  darf nicht der Ausgleich eines früheren sein.

2.
Die zu suchende Figur (zurückgebliebene Figur) muss sich wenigstens einmal gezeigt haben. Erst das Erscheinen der zu suchenden Figur gibt das Signal zum Angriff.

3.
Es muss ferner berücksichtigt werden, in welcher Folge sowohl die fehlende als auch die dominierende Figur erschienen ist. Wenn z.B. die fehlende Figur immer in Serien erschienen ist und die  einen für Einer zeigt, bietet der  in diesem Fall keine größere Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Angriff. Es ist daher von einem Angriff Abstand zu nehmen.

4.
Der  bei einem Angriff soll mindestens dem Wert 3 der Quadratwurzel entsprechen. Nur wenn die  des  günstig erscheint, kann man bereits bei Spannungen mit dem Wert 2 der Quadratwurzel angreifen.

5.
Man begnüge sich mit dem Gewinn einer Einheit pro ermittelter Spannung. Nur in besonderen Fällen, wenn sich der  nach dem ersten Gewinn noch verstärkt und wenn auch die günstig steht, kann man mit Aussicht auf Erfolg einen zweiten Angriff wagen. Hat uns eine Spannung Verluste gebracht, so erwarten wir von der nächsten Spannung auch nicht mehr als eine Einheit Gewinn, falls sich die Spannung nicht weiter fortsetzt.

6.
Man spiele nicht mehrere Spannungen zur gleichen Zeit, weil der Kapitalaufwand bei schlechtem Verlauf deutlich nach oben gehen kann.

7.
Die Gesamtzahl der Figuren, in welcher wir die Spannung suchen, soll nicht mehr als 40 betragen. Bei der angegebenen Spielweise wird immer auf die größte Wahrscheinlichkeit gespielt. In der Ergebnispermanenz werden wir  mehr Plusse als Minusse zu verzeichnen haben. Im allgemeinen wird das Spiel einen  von 12-15% erbringen.

Für solche Spieler, denen ein Spiel im Gleichsatz (masse égale) zu langweilig ist, empfiehlt Werntgen eine Kapitalisierung im Gewinn und eine leichte Überlagerung der Sätze im Verlust.

In seinem Werk „Die Gesetze des Zufalls“ bringt Werntgen es folgendermaßen auf den Punkt: „Die Spielweise auf den  ergibt gute Ergebnisse, die Verlust-Ecarts bleiben gering und mit Disziplin und Ausdauer bringt diese Spielweise gute Gewinne.



Die Qualter Progression

Weithin unbekannt

Die bei anderen Überlagerungen auch besteht sie aus Gleichsatzgruppen, d.h. eine bestimmte Einsatzhöhe wird über mehrere Coups beibehalten. Werden alle Sätze einer Gruppe verloren (hintereinander oder nach und nach), so wird die nächste Gruppe mit erhöhten Einsätzen herangezogen. Hat man mit den erhöhten Einsätzen die Verluste der vorherigen Gruppe getilgt, so wird wieder auf diese Gruppe mit ihren geringeren Einsätzen zurückgegangen – das ist das normale Verfahren. Weiter unten erläutern wir noch eine aggressivere Tilgungsform. Der Vorteil der Qualter-Progression besteht darin, dass sie nicht den Ausgleich zwischen Plus- und Minussätzen benötigt, um ins Plus zu kommen. Die Qualter-Progression besteht aus acht Gruppen unterschiedlicher Länge, deren Struktur wie folgt angelegt ist:


1. Gruppe: 6 mal 1 Stück – Wenn 6 mal 1 Stück verloren wurde, werden 2 Stücke gesetzt.
2. Gruppe: 8 mal 2 Stücke – Wenn die 8 mal 2 Stücke verloren wurden, werden 3 Stücke gesetzt.
3. Gruppe: 10 mal 3 Stücke – Wenn die 10 mal 3 Stücke verloren wurden, werden 4 Stücke gesetzt.
4. Gruppe: 15 mal 4 Stücke – Wenn die 15 mal 4 Stücke verloren wurden, werden 5 Stücke gesetzt.
5. Gruppe: 20 mal 5 Stücke – Wenn die 20 mal 5 Stücke verloren wurden, werden 6 Stücke gesetzt.
6. Gruppe: 30 mal 6 Stücke – Wenn die 30 mal 6 Stücke verloren wurden, werden 7 Stücke gesetzt.
7. Gruppe: 40 mal 7 Stücke – Wenn die 40 mal 7 Stücke verloren wurden, werden 8 Stücke gesetzt.
8. Gruppe: 41 mal 8 Stücke – Wenn die 41 mal 8 Stücke verloren wurden, ist ein Platzer entstanden.

Die Qualter-Progression erfordert insgesamt 1.000 Stücke Kapital und überwindet damit einen Ecart von 169!
Die Verluste können entweder so getilgt werden, dass nach ihrer Tilgung durch Gruppen mit höheren Einsätzen wieder auf die nächstniedrige Gruppe mit den kleineren Einsätzen zurück gegangen wird, oder es kann folgendes Schema zum Einsatz kommen, das die Verluste schneller wieder herein holt, aber auch mehr Kapital erfordern kann. Und zwar in den Fällen, in denen nach einem Ecart ein Rücklauf kam, die Verluste aber nicht ganz getilgt werden konnten und nun ein neuer Ecart mit den hohen Einsätzen auftritt.

  • Wenn 6 mal 1 Stück verloren wurde, sind drei Gewinnsätze mit 2 Stücken erforderlich, um den vorherigen Verlust aus zu gleichen.
  • Wenn danach auch die 8 mal 2 Stücke verloren wurden, sind acht Gewinnsätze mit 3 Stücken erforderlich, um die vorherigen Verluste aus zu gleichen (bei dieser Konstellation ergeben sich noch zwei Plus).
  • Wenn danach auch die 10 mal 3 Stücke verloren wurden, sind 13 Gewinnsätze mit 4 Stücken erforderlich, um die vorherigen Verluste aus zu gleichen.
  • Wenn danach auch die 15 mal 4 Stücke verloren wurden, sind 23 Gewinnsätze mit 5 Stücken erforderlich, um die vorherigen Verluste aus zu gleichen (bei dieser Konstellation ergeben sich noch drei Plus).
  • Wenn danach auch die 20 mal 5 Stücke verloren gehen, sind 37 Gewinnsätze mit 6 Stücken erforderlich, um die vorherigen Verluste aus zu gleichen.
  • Wenn danach auch die 30 mal 6 Stücke verloren wurden, sind 55 Gewinnsätze mit 7 Stücken erforderlich, um die vorherigen Verluste auszugleichen (bei dieser Konstellation ergeben sich noch drei Plus).
  • Wenn danach auch die 40 mal 7 Stücke verloren gehen, sind 83 Gewinnsätze mit 8 Stücken erforderlich, um die vorherigen Verluste aus zu gleichen
    (bei dieser Konstellation ergeben sich noch zwei Plus).
Die vorstehend erläuterte Tilgungsform ist sehr aggressiv und kapitalintensiv. Wir empfehlen den Einsatz der Qualter-Progression nur dann, wenn ein geeigneter Marsch mit geringen Schwankungen vorhanden ist. In diesen Fällen begrenzen wir diese Überlagerung auf die folgenden Stufen [siehe Tabelle 1].
Insgesamt werden mit dieser verkürzten Variante der Qualter-Progression noch 38 Minus überwunden, bei einem Kapitalbedarf von 112 Stücken. Dies ist unserer Meinung nach eine passende Relation und macht den Einsatz dieser Überlagerung auch beim Black Jack möglich.



Rhythmusspiel auf die Doppelchance „Manque / Passe“


Immer wieder wird in der einschlägigen Fachliteratur darauf hingewiesen, dass ein Spiel auf die dominierenden Chancen einem Spiel auf den Ausgleich zumindest in jenen Fällen vorzuziehen ist, da sich die jeweilige Satzentscheidung auf mehr oder minder kurze Spielabschnitte bezieht. Die grundsätzliche Richtigkeit dieses Sachverhaltes soll hier selbstverständlich nicht in Abrede gestellt werden. Allerdings wird in diesem Zusammenhang auch immer wieder der Einwand erhoben, dass man im Gefolge eines möglichen Tendenzwechsels allzu oft nicht über geeignete Mittel verfügt, diesen satztechnisch in befriedigender Weise aufzufangen; dies mit der Folge letztlich unnötiger Verluste.

Vorliegender Ansatz beruht nun auf der Idee, die Satzentscheidung nicht lediglich direkt vom Grade der Dominanz der tatsächlich zu bespielenden Chance sondern insbesondere vom Rhythmus des Erscheinens einer mit ihr in hohem Grade verwandten Chance abhängig zu machen und damit jenes Phänomen erfolgreich einer Nutzung zuzuführen, welches in der Literatur unter dem Begriff der „Konvergenz“ bekannt ist. In Zusammenhang mit den Einfachen Chancen bietet sich nun insbesondere die unübersehbare Verwandtschaft des Chancenpaares „Manque/Passe“ und den Dutzenden an. Schließlich ist das erste Dutzend zur Gänze in der „Manque“-Chance enthalten, während das dritte Dutzend vollständig in der „Passe“-Chance aufgeht. Dieserhalb bietet es sich geradezu an, diese beiden Dutzende gleichsam als Rhythmusindikator für ein Spiel auf die beiden Einfachen Chancen heranzuziehen.

Das Spiel, um welches es hier gehen soll, vollzieht sich nun in folgender Weise:

Zunächst einmal ist ein Buchungsformular  gemäß nachstehenden Beispieles vorzubereiten, wobei insbesondere die gewünschte Partielänge festgelegt und berücksichtigt werden muss. Sobald nun eines der beiden zu beobachtenden Dutzende (das erste oder das dritte) seinen zweiten Treffer erhalten hat, ist im Abstand dieser beiden Treffer in der hierfür vorgesehenen „Gewichtungsspalte“ („Gew. M“ bzw. „Gew. Ps“ ) für alle folgenden Coups des Angriffes jeweils  eine Markierung  in diesem entsprechenden Abstand vorzunehmen.

Ist z. B. der Trefferabstand des ersten Dutzends zwei, so ist in der Spalte „Gew. M“ jeder zweite Folgecoup mit einer entsprechenden (beispielsweise Kreis-) Markierung zu kennzeichnen. In dieser Weise wird nun jeweils ab dem zweiten Treffer im Bereich sowohl des ersten als auch des dritten Dutzends vefahren, so dass sich im Zuge des Erscheinens eines dieser beiden stets eine Veränderung der Gewichtungen für die Folgecoups ergibt. Eine satzreife Konstellation ist hierbei immer dann gegeben, wenn die Eintragungen für den folgenden Coup in den beiden Gewichtungsspalten Ungleichheiten aufweisen, wobei die Differenz der Zahl der Eintragungen zwischen beiden Spalten gleichzeitig auch die Höhe des zu tätigenden Einsatzes bestimmt. Findet man beispielsweise in der Gewichtungsspalte im Bereich des nächsten Coups für „Manque“ gleich drei Markierungen, in jener für „Passe“ hingegen lediglich eine einzige, so sind im nächsten Coup zwei Einheiten auf „Manque“ zu setzen. Jeder Angriff ist beendet, wenn das vor Partiebeginn festgelegte Couplimit erreicht ist. Im Interesse des Verständnisses bzw. der Nachvollziehbarkeit dieser Vorgehensweise folgt nunmehr das Vorspiel einer Partie, wie man sie gemäß aller Erfahrung immer wieder in der Praxis antreffen wird.


Es wurde bewusst ein eher schwieriger Permanenzverlauf und damit ein solcher gewählt, welcher weniger durch ausgeprägte Ecarts als vielmehr wesentlich durch ein gleichsam „unentschlossenes“ Hin- und Herpendeln der beiden Einfachen Chancen gekennzeichnet ist. In Zusammenhang mit der praktischen Anwendung vorliegenden Spieles ist nochmals vorsorglich darauf hinzuweisen, dass man sich bereits vor Spielbeginn bezüglich der geplanten Partielänge im Klaren sein muss, da sich die Buchung, wie man gesehen hat, von Anbeginn auf die gesamte Buchungsvorlage erstreckt und eine nachträgliche Erweiterung derselben naheliegenderweise aus verfahrensstrukturellen Gründen nicht möglich ist. 
Die maximale Angriffsdauer inklusive Vorbuchung sollte allerdings wie in vorstehendem Beispiel im Hinblick auf die Vermeidung von Tendenzverwässerungen auf dreißig Coups begrenzt werden. Schließlich steht dem Anwender grundsätzlich die Möglichkeit offen, seine Tagesgewinne durch Folgeangriffe zu steigern. Unter Berücksichtigung dieser Limitation ist zur Durchführung des Spieles ein Tischkapital in Höhe von achtzehn Einheiten erforderlich, woraus sich inklusive einer Reserve in doppelter Höhe ein Gesamtkapitalbedarf von vierundfünfzig Einheiten ergibt.


DIE Sieben GOLDENEN HÄNDE

Strategie eines amerik. Berufsspielers

Die bekannte Basisstrategie bietet in vielen Fällen eine gute Verteidigung gegen die Bank, kann aber allein für sich genommen, den eingebauten Vorteil der Spielbank nicht ausgleichen. Es gibt über 300 verschiedene Hände beim Black Jack und für alle gibt es eine korrekte Spielweise nach der Basisstrategie. Bei den meisten Händen gibt es eindeutige Verhaltensweisen, aber bei einigen, nämlich exakt sieben, ist die Situation nicht ganz so klar und diese werden die 7 GOLDENEN HÄNDE genannt. Auf der Grundlage dieser Erkenntnis haben amerikanische Profi-Black JackSpieler versucht, die Basisstrategie ohne großen zusätzlichen Aufwand zu verbessern. Und ist es nicht ein Anreiz, bisweilen die richtige Entscheidung am richtigen Ort zu treffen und den einen oder anderen Extragewinn zu kassieren? Wie bekannt, spielen ja beim Black Jack die hohen und die kleinen Karten entscheidende Rollen. Die hohen Karten sind in unserem Fall alle Zehnen (und Bilder wie Bube, Dame und König), die kleinen Karten sind die Karten 2 – 6, wobei wir nur die 2, 3, 4 und 5 unter kleine Karten einordnen. Wir stellen also die zehnwertigen Karten (Zehnen, Buben, Damen und Könige) den kleinen Karten (Zweien, Dreien, Vieren und Fünfen) gegenüber. Schon ein kleines Ungleichgewicht dieser Kartenkategorien führt dazu, dass bei den 7 goldenen Händen die Basisstrategie nicht mehr die optimale Strategie ist. Diese Korrektur der Basisstrategie haben sich viele amerikanische Profis zu eigen gemacht und damit ihre Ergebnisse verbessert. Wie kann der reine Basisstrategie-Spieler wissen, wann es Zeit für die Änderung der Basisstrategie ist? Ganz einfach, er braucht nur die Zehnen und die kleinen Karten (2, 3, 4 und 5) zu zählen, wenn er eine der nachfolgenden Hände hat. Dabei werden alle Karten der Spieler (die eigenen natürlich auch) und die aufgedeckte Karte des Croupiers gezählt. [Tabelle1]
Es ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass nur bei diesen sieben Händen die Zahl der Zehnen und der Zweien, Dreien, Vieren und Fünfen geprüft wird und nicht bei anderen Händen. Es sind genau die angegebenen Werte einzuhalten und keine Veränderungen an diesen vorzunehmen.
Bisweilen wird Black Jack auch mit 8 Kartenspielen angeboten. Dann müssen bei den Händen 13 gegen 2, 9 gegen 2, As/8 gegen 5 und As/8 gegen 6 sechs kleine Karten mehr als Zehnen auf dem Tisch liegen. Bei 11 gegen As müssen es sieben kleine Karten mehr als Zehnen sein.


Das Roulettespiel und die Sterne

Dann ließen die wundersamen, durch die Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht erklärlichen Zahlenfolgen das Bestehen eines Rhythmus ahnen und der Zufall selbst hätte seine eigenen Gesetze.
Alle großen Spieler kennen sehr wohl diese geheimnisvollen Serien, warten und bauen auf sie und machen, obwohl sie unvorhersehbar sind, mit gutem Vorbedacht ihre Einsätze.

Hier, wo die bedeutendsten Mathematiker keine Erklärung für diese Serienketten finden, ist es einem Manne gelungen, die Türe zu diesem Wunderlande aufzuschließen. Eine seltsame Persönlichkeit, die Ende des letzten Jahrhunderts in London lebte und sich die Freundschaft der bedeutendsten Männer seiner Zeit erwerben konnte: Es war dies Graf von Hammond, geboren 1868, irischer Abstammung. Seine Familie besaß seit Generationen die Gabe der Hellsichtigkeit, die sich bei ihm auf den verschiedensten Gebieten manifestierte, hauptsächlich in der Chiromantie. Er beherrschte sie so erstaunlich, dass er unter dem Namen „Cheiro“ berühmt wurde.
Schon in jungen Jahren reiste er nach Indien, wo er mit weisen Orientalen zusammentraf, die ihn in die unbekannten Wissenschaften des Westens einführten. Nach seiner Rückkehr von Asien ließ sich Graf von Hammond als Chiromant in London nieder. Am selben Tage, wo er an seine Türe ein Schild mit seinem Namen anbrachte, erschien ein Kunde bei ihm, dem er seine Karriere mit allen Details so genau voraussagte, dass ihm dieser alle seine Freunde schickte. Es war der junge Churchill, seinerzeit Journalist.
Durch seine Gabe erwarb sich Cheiro die Wertschätzung König Eduard VII, William Gladstones, Kitcheners und vieler anderer. Alle Türen öffneten sich dieser seltsamen Persönlichkeit mit dem klaren, faszinierenden Blick, der die unbekannte Zukunft mühelos zu durchdringen schien.
Viele wandten sich auch an ihn, um von ihm materielle Hilfe zu erlangen, die er niemals verweigerte, wenn sie ihm gerechtfertigt schien. Da es ihm jedoch unmöglich war, allen Bittstellern zu helfen, beschloss er eine Unterstützungskasse einzurichten, die er durch Spielgewinne an der Roulette auffüllte.
Er ging nur an gewissen Tagen und zu gewissen Stunden nach vorheriger sorgfältigster Berechnung ins Casino und gewann immer. Sobald er die Summe, die er sich vorgenommen hatte, erreicht hatte, brach er das Spiel ab, auch wenn ihm das Glück weiterhin hold zu sein schien. „Wie machen Sie es bloß, Cheiro“, fragte man ihn oft, „dass Sie niemals verlieren?“ „Ich befrage die Sterne“, war seine Antwort.
Und das war kein Scherzwort. Cheiro war gefesselt von den mysteriösen Zahlenfolgen der Roulette, die ihr Geheimnis niemals preisgegeben hat seit ihrer Einführung in Frankreich unter Ludwig XV, von Italien kommend, wo sie Furore gemacht hatte. Ihr wirklicher Ursprung konnte niemals ergründet werden. Manche teilen sie Pascal zu, andere wieder einem italienischen Mathematiker, der sie seinen Schülern zum Problem gestellt haben soll. Am wahrscheinlichsten aber ist, dass sie vom Fernen Osten zu uns gelangt ist. Bevor die Roulette zum Glücksspiel wurde, erklärte Cheiro, war sie ein Instrument esoterischer Berechnungen. Ihre Erfinder verfügten über einen Schlüssel, um den Rhythmus im Erscheinen der Zahlen aufzuspüren. Dieser Schlüssel liegt in der Astrologie. In der Tat, wenn wir gelten lassen, dass die Planeten Strahlen und Wellen auf unsere Erde herabsenden, deren Auswirkung wissenschaftlich nicht erklärbar ist, so müssen wir auch einräumen, dass diese die Bewegungen im Erscheinen der Roulettezahlen beeinflussen können.
Ohne alle Grundursachen der Roulettewissenschaft zu enthüllen, erwähnt Cheiro zur Unterstützung seiner These eine gewisse Anzahl störender Übereinstimmungen zwischen der Verteilung der Zahlen und Farben im Kessel und den astrologischen Bewegungen im Weltall. Wenn man den Kreis, der die Roulettescheibe bildet, aufmerksam betrachtet, muss man sich tatsächlich fragen, warum er sich aus 36 Fächern und einem, das Zero umfasst, zusammensetzt. Wenn man die Null (0) zu 36 hinzufügt, so erhält man 360 in Übereinstimmung mit den 360 Graden des astrologischen Tierkreises. Der Zylinder, der das Rad in Umdrehung bringt, setzt sich aus vier Abschnitten zusammen, die ihrerseits der Vierteilung des Jahres und den vier Kardinalpunkten des Zodiakus (Tierkreises) entsprechen, dessen erstes Zeichen, Widder, im Anschluss an Zero liegen könnte.
Wie immer man auch die Zahlen des Tableaus addiert, sei es waagrecht oder senkrecht, indem man sie solange zusammenzählt bis nur eine einzige Zahl übrig bleibt, so erhält man durchweg als Quersumme 9.
Die Zahlen 7 und 9 haben in allen okkulten und religiösen Studien immer große Bedeutung gehabt. Ob in den alten Philosophien oder in der Bibel, deren Wurzeln in sehr altes Wissen zurückreichen, überall wurde die 7 als Zahl des Geistes betrachtet. Sie ist die heilige Zahl, die den 7 Farben des Strahlen brechenden Prismas entspricht, den 7 Noten in der Musik und den 7 charakteristischen Kennzeichen der Weisheit.
Die 9 dagegen verkörpert in ihrer esoterischen Bedeutung den entgegengesetzten Pol, die Materie und menschliches Streben. Man findet in der Apokalypse folgende mysteriöse Worte: „Das ist Weisheit! Wenn derjenige, der Intelligenz besitzt, die Zahl des Tieres zusammenzählt. Denn sie ist die Zahl des Menschen, und diese Zahl ist 666.“
Wenn wir 6+6+6 zusammenzählen, erhalten wir 18, Quersumme 9, die Zahl der Materie, die auch der Quersumme aus den 36 Nummern der Roulette entspricht: 3+6 = 9.
Ist es nicht auch ziemlich merkwürdig, dass selbst die Farbe des Satz-tableaus, auf dem die Zahlen angebracht sind, früher obligatorisch grün war, Symbol der Erde und der Pflanzenwelt.
Rot und Schwarz verkörpern das positive und das negative Element. Rot bedeutet männlich und Schwarz weiblich. Diese männlichen und weiblichen Elemente finden sich in abwechselnder Reihenfolge in den Tierkreiszeichen: Das erste, Widder, ist männlich, das zweite, Stier, weiblich usw. Diese Symbolik begegnet uns wieder in der wesentlichen Beschaffenheit der Planeten selbst.
Hiervon ausgehend, hat Cheiro Reihen der Wechselbeziehungen zwischen den Zahlen, Planeten, Tierkreiszeichen und Farben erstellt, wobei er sich auf die überlieferte Bedeutung der Zahlen stützte, die jedem Planeten gewisse Zahlen zuteilt. Er kam dabei zu folgendem Schluss:



Die Zahlen 2, 11, 20, 29 stehen unter dem Einfluss des Mondes, weiblich, also Schwarz.
Die Zahlen 9, 18, 27, 36 stehen unter dem Einfluss des Mars, männlich, also Rot.
Die Zahlen 6, 15, 24, 33 stehen unter dem Einfluss der Venus, weiblich, also Schwarz.
Die Zahlen 3, 12, 21, 30 stehen unter dem Einfluss des Jupiter, männlich, also Rot.
Die Zahlen 4, 13, 22, 31 stehen unter dem Einfluss des Uranus, weiblich, also Schwarz.
Die Zahlen 5, 14, 23, 32 stehen unter dem Einfluss des Merkur, männlich, also Rot.
Die Zahlen 8, 17, 26, 35 stehen unter dem Einfluss des Saturn, weiblich, also Schwarz.
Die Zahlen 7, 16, 25, 34 stehen unter dem Einfluss des Neptun, männlich, also Rot.
Die Zahlen 1, 19, 28 stehen unter dem Einfluss der Sonne, männlich, also Rot.

Für die Zahl 10 hingegen, die ebenfalls unter dem Einfluss der Sonne steht, gilt weiblich und Schwarz. Die Sonne ist ihrem Wesen nach weiblich und männlich.

Zero ist weiblich, also Schwarz.


Cheiro erwog, dass durch den Stand und das Zusammentreffen der Planeten innerhalb gewisser Tierkreise an einem bestimmten Ort – sagen wir über Monte Carlo – im Erscheinen der Roulettezahlen eine gewisse Bevorzugung auftreten müsse. Und indem er die Synthese des dominierenden Planeten, Tierkreises und Standes der Gestirne für die Dauer einer Stunde erstellte, immer für denselben geografischen Ort, konnte er daraus ziemlich genau die Dominanten unter den Zahlen und Farben ableiten. Für einen bestimmten Ort, einen bestimmten Tag und eine bestimmte Stunde.
Man hat übrigens schon bemerkt, dass zwischen den Glücksrädern, wie wir sie in den verschiedensten Darstellungen auf alten Stichen finden und der Roulette eine große Ähnlichkeit besteht. Diese alten Glücksräder tragen häufig astrologische Zeichen und finden auch Erwähnung in der Kabbalistik. Sie könnten sehr gut die Vorläufer der heutigen Roulette sein.
Cheiro ist tot. Dieser Mann, der niemals verlor, hat uns nicht den gesamten Schlüssel für seine Spielerfolge hinterlassen, die darauf beruhten, dass der das Rouletterad mit der Astrologie in Beziehung brachte.
„Die Alten“, so sagte er einmal, „verstanden die Gesetze des Zufalls besser als wir, weil sie sich den Erkenntnissen nicht verschlossen. Und hat nicht die Astrologie schon oft zu Entschlüsselungen beigetragen? Wenn die Zukunft für die Astrologie eine Art Roulette ist, deren Chancen im Voraus errechenbar sind, dann können ihr auch die geheimen Gesetze, die das Glücksrad Roulette in Drehung versetzen, nicht entgehen!“




DONALD TRUMP LAMENTS STATE OF ATLANTIC CITY

Speaking of presence and business, Donald Trump left both those things in Atlantic City a few years ago. Now he’s taking to Twitter poking fun at Atlantic City’s slow demise after the Trump Plaza closed down earlier this week, becoming the fourth casino in the once-proud seaside gambling hub to shutter its windows this year. “I have nothing to do with Atlantic City-sold years ago. For losers and haters, I NEVER went bankrupt. Plus $10 billion, sorry,” he tweeted.

Trump followed that up by lamenting how Atlantic City lost its magic when he gave up control of the Trump Plaza and the Trump Taj Mahal a few years ago. “I had the big boxing, the UFC (ask Dana), the best shows.”

BEN AFFLECK TALKS ABOUT CARD COUNTING SCANDAL

Academy Award-winning actor/ writer/ director Ben Affleck has come clean on reports that he was caught counting cards while playing blackjack at the Hard Rock Casino Las Vegas in April.
Affleck admitted to card counting, even though he doesn’t think people should make a mess out of it.
“That is a true story,” Affleck told Detail Magazine’s Jeff Gordinier. “I took some time to learn the game and became a decent blackjack player. And once I became decent, the casinos asked me not to play blackjack.”
Affleck was asked to leave a blackjack high-rollers table and was reportedly banned from playing at the Hard Rock, although the casino has issued a statement saying that the future Batman wasn’t banned from the property and was “welcome back any time.”
Affleck also downplayed any conceived drama surrounding the banning episode, saying that the casino simply told him not to play blackjack while inside their premises.
“I will say this. There were a number of casinos that said, ‘Hey, you can’t play blackjack here. We know you count cards. But you know, you’re welcome to come, do whatever you want, see a show, have dinner. We’ll comp ya. Play roulette, we know you don’t play craps, but hang out, we still want your presence and business."